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Stolpersteine der Selbstpublikation: Wenn Buchcover zum Hindernis werden"

In der Selbstpublikationswelt sind stümperhaft gestaltete Buchcover zu einem Stigma geworden, das viele Selfpublisher ungewollt tragen. Diese Covers, die oft von Autoren selbst entworfen werden, können mehr schaden als nutzen.

1. Der erste Eindruck zählt:

Ein Buch wird oft nach seinem Cover beurteilt, und stümperhafte Designs können von potenziellen Lesern als Zeichen von Unprofessionalität interpretiert werden. Dieser negative erste Eindruck kann dazu führen, dass Leser das Interesse an einem Buch verlieren, noch bevor sie die erste Seite aufgeschlagen haben.

2. Mangelnde Markttauglichkeit:

Während individuelle Gestaltung geschätzt wird, müssen Buchcover dennoch marktfähig sein. Stümperhafte Grafiken und unprofessionelle Layouts können dazu führen, dass Bücher von vornherein von Verkaufsplattformen oder Buchhandlungen abgelehnt werden.

3. Verwirrende Botschaft:

Ein Buchcover sollte die Essenz der Geschichte klar vermitteln. Stümperhafte Gestaltung kann jedoch zu Missverständnissen führen und Leser im Dunkeln darüber lassen, worum es in dem Buch wirklich geht. Dies kann zu Enttäuschungen und negativen Rezensionen führen.

4. Imageprobleme für Selfpublisher:

Das ständige Auftreten von schlecht gestalteten Buchcovern trägt dazu bei, dass Selfpublisher insgesamt in Verruf geraten. Dies wirkt sich nicht nur auf einzelne Autoren aus, sondern prägt auch die Wahrnehmung der gesamten Selbstpublikationsbranche.

5. Kollision der Genres:

Ein besonders herausfordernder Aspekt ist die fehlerhafte Zuordnung von Genres aufgrund mangelnder Typografie. Beispielsweise mag eine Romance-Typografie auf einem Thriller-Cover den Leser in die Irre führen, was zu falschen Erwartungen und einer enttäuschenden Leseerfahrung führen kann.

Fazit:

Stümperhafte selbstgemachte Buchcover sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern können auch das Ansehen von Selfpublishern als Ganzes beeinträchtigen. Autoren sollten sorgfältig darüber nachdenken, wie sie ihre Werke visuell präsentieren, um nicht nur ihre Geschichten, sondern auch ihre Professionalität zu betonen.

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